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Unsere Gesellschaft steht mittendrin in grossen Umwälzungen - der Wald auch.
So gibt es immer noch genug Menschen, die an Zertifizierung und naturgemässem Waldbau glauben - welch blinder Eifer....Wir leben in einer Jahrhundertalten Kulturlandschaft geprägt von unseren Vorfahren und einem zu hohen Wildbestand. Deshalb gibt es bei uns keine Urwälder mehr.

Die Bezeichnung Naturwald ist meist nur ein Inbegriff für unterlassene Hilfeleistung an unseren seltenen bedrohten Baumarten. Viele Jahre wurde und wird noch immer versäumt schützend und pflegend in den durch Menschenhand einseitig beeinflussten Unkulturwald einzugreifen. Das Ergebnis sind Fichten, Buchen und seit neuestem Douglasien Monokulturen. Unsere Forstverwaltung hat sich zum bezahlten Handlanger der Großindustrie (Großsägewerke) erziehen lassen.

Ein grünes Mäntelchen überdeckt als naturgemäss die Versäumnisse der Vergangenheit. Das Erfolgsmodell nachhaltige (Wald-) wirtschaft ist in Deutschland aufgrund von Scheinheiligkeit gescheitert. Wo gibt es Buchsbaum, Speierling, Eiben, Mehlbeeren und Maserbäume als Stammholz in marktgerechten Mengen zu erwerben (am besten noch zertifiziert)?

Die Großindustrie will den Einheitsbaum – geklont wird schon lange -

Doch was ist gut für unsere heutige und nachfolgende Gesellschaft?
Es liegt an jedem einzelnen Bürger, wie er durch sein Kaufverhalten die Welt mitgestaltet.

Aber was ist gut? Und was ist besser?

Wie wäre es damit: Seltenes zu pflegen, bewahren, aktiv fördern, lernwillig sein und selten gewordene heimische Baumarten pflanzen!
Die Erde ist rund....weltweit....Wir drehen uns alle mit ....